Monotypie

So. 2. April, 14—17 Uhr

Es wird mit einer Walze Farbe auf eine Glasplatte für Monotypie aufgetragen
Glasplatte wird mit Walze eingefärbt und für die Monotypie vorbereitet.

Die graphische Technik Monotypie wird oft abwertend sowie arrogant als »Kinderkram« abgetan weil ihre Möglichkeiten verkannt werden, im Stillen jedoch wird sie von einigen anerkannten Künstler*innen lustvoll praktiziert. Heutzutage sieht man in zeitgenössischen Ausstellungen solche Graphiken äußerst selten, aber in der Sammlung Berggruen im Stüler-Bau hängen einige wunderbare Blätter von Paul Klee und auch u.a. H. Matisse, Ch. Rohlfs und H. Janssen arbeiteten in dieser Technik.

Mit der Monotypie (oftmals fälschlicherweise auch als Abreibung bezeichnet) können nur Originale/Unikate hergestellt werden. Sie entsteht durch einen einmaligen Abdruck von einer Platte, auf welche vorher Farbe aufgebracht wurde. Aber schon dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, welche ausdrucksbestimmend sind und die ausprobiert werden wollen… Ebenso macht es viel Spaß über dieses Blatt weitere Farbschichten zu legen. Die Teilnehmenden lernen mit experimenteller Kreativität die »Geheimnisse« von Schwarz-Weiß-, mehrfarbigen, Schablonen- und anderen Monotypien mit den verschiedenen Erscheinungsformen von Farbzügigkeiten und Wirkungen von Druckkräften sowie Druckmaterialien kennen. Es entstehen in kürzester Zeit eine Menge Graphiken, für welche nur einige wenige Utensilien benötigt werden.

Sonntag, 14—17 Uhr: Einführung und Arbeiten/Drucken auf/an d. Platten/dem Papier

Material : Zeichen-/Druckerpapier A4 und A3 80–120 g, pro Teilnehmer*in ca. 40 Blatt, sowie Verbrauchsmaterial (Farbe, Verdünnung etc.) wird gestellt

7 – 10 Teilnehmende

50 € (inkl. 19% Mwst.) p. P.

Verbindliche Anmeldung durch Überweisung bitte bis spätestens 14 Tage zuvor auf Konto mit Verwendungszweck: Monotypie Workshop Monat Jahr

Anmeldung: Bitte eine Email (zuzüglich der Überweisung) an info@druckgraphik-atelier.de.

Eine Absage ist bis zwei Wochen vor Workshop Beginn kostenlos möglich, danach werden 50 % des Workshoppreises verrechnet. Ab zwei Tagen vor Workshopbeginn werden 100 % des Workshoppreises fällig.